Kurz gesagt: In der Wachstumszeit von Frühjahr bis Herbst sollten Sie den Rasen etwa einmal pro Woche mähen. Wächst er langsamer, reichen größere Abstände. Wichtiger als ein starres Intervall ist die Regel, nie zu viel auf einmal abzuschneiden.
Hier erfahren Sie, wie sich der Mährhythmus im Jahresverlauf ändert, wie kurz Sie schneiden sollten und warum regelmäßiges Mähen den Rasen dichter macht.
Wie oft im Jahresverlauf?
Das Mähintervall richtet sich nach der Saison und der Wuchskraft. Im Verlauf des Jahres verschiebt sich beides deutlich.

Mährhythmus nach Saison
So variieren Frequenz und Schnitthöhe über das Jahr:
- Frühjahr (April–Juni): Der Rasen wächst kräftig — meist einmal pro Woche.
- Hochsommer: Bei Hitze und Trockenheit langsameres Wachstum — seltener mähen und etwas höher stehen lassen, das schützt vor dem Austrocknen.
- Herbst (bis Oktober): Wieder regelmäßiger, der letzte Schnitt erfolgt, bevor der Frost kommt.
- Winter: Ruhephase — nicht mähen.
Wie kurz? Die richtige Schnitthöhe
Für die meisten Gebrauchsrasen sind 4 bis 5 Zentimeter ideal. Halten Sie sich an die Ein-Drittel-Regel: Kürzen Sie pro Mähgang höchstens ein Drittel der Halmlänge. Wer den Rasen zu kurz schneidet, schwächt ihn — kahle Stellen, Moos und Unkraut sind die Folge.
Warum regelmäßiges Mähen wichtig ist
Regelmäßiges Mähen regt die Gräser zur Verzweigung an — der Rasen wird dichter. Eine dichte Grasnarbe lässt Unkraut und Moos kaum Platz. Wer dagegen unregelmäßig und dann radikal mäht, bekommt einen lückigen, anfälligen Rasen.
Wann am Tag mähen?
Am besten bei trockenem Rasen und nicht in der prallen Mittagshitze. Beachten Sie dabei die gesetzlich erlaubten Lärmzeiten — was wann zulässig ist, regelt Ihre Gemeinde.
Rasen mähen lassen
Wer den wöchentlichen Rhythmus nicht selbst halten kann oder will, gibt das Mähen ab. Wir übernehmen die regelmäßige Rasenpflege in Münster im festen Intervall — inklusive Kantenschnitt und Abfuhr des Schnittguts.