Kurz gesagt: Vertikutieren entfernt Moos und abgestorbenes Material (Rasenfilz) aus der Grasnarbe — der beste Zeitpunkt ist das Frühjahr, etwa April bis Mai. So bekommt der Rasen wieder Luft, Wasser und Nährstoffe an die Wurzeln, und er wächst dichter nach.
Hier erfahren Sie, was Vertikutieren wirklich bringt, wann der ideale Zeitpunkt ist, wie Sie Schritt für Schritt vorgehen — und wie oft Sie es überhaupt tun sollten.
Was bringt Vertikutieren?
Mit der Zeit sammeln sich Moos, Mährückstände und abgestorbene Halme zwischen den Gräsern — der sogenannte Rasenfilz. Er verhindert, dass Wasser und Luft an die Wurzeln gelangen. Vertikutieren ritzt die Oberfläche an und entfernt diesen Filz. Das Ergebnis: ein dichterer, gesünderer und widerstandsfähigerer Rasen.

Bester Zeitpunkt im Jahresverlauf
Vertikutieren funktioniert nur bei bestimmten Boden- und Wachstumsverhältnissen:
- Frühjahr (April/Mai): der wichtigste Termin, wenn der Rasen wieder wächst.
- Früher Herbst (September): bei Bedarf ein zweiter, schonender Durchgang.
- Hochsommer und Winter: nicht vertikutieren (Hitze und Frost schädigen den Rasen).
So gehen Sie vor
Erst kurz mähen (etwa 2–3 cm), dann einen trockenen Tag abwarten. Den Rasen vertikutieren — in Bahnen, bei Bedarf kreuzweise, nur leicht in die Grasnarbe, nicht in den Boden. Anschließend das herausgelöste Material abrechen. Kahle Stellen nachsäen und den Rasen düngen, damit er sich schnell wieder schließt.
Wie oft sollte man vertikutieren?
Für die meisten Rasenflächen reicht einmal pro Jahr im Frühjahr. Stark vermooste Flächen profitieren von einem zweiten, schonenden Durchgang im Herbst. Zu häufiges Vertikutieren schadet eher, als dass es hilft.
Vertikutieren lassen
Vertikutieren ist körperlich anstrengend, das Gerät meist nicht im Haushalt vorhanden. Wer den Aufwand abgeben möchte: Wir vertikutieren Ihren Rasen zum richtigen Zeitpunkt und säen gleich nach — mehr dazu im Hub-CTA unten.